
Der Schnee
Der Schnee, er fällt am Tage
und manchmal in der Nacht.
Dem einen ist er Plage,
den andern froh er macht.
Ach, wär‘ er nicht so kühle,
hing kalt an jedem Ast.
Mit etwas Sommerschwüle
da liebte ich ihn – fast.

Der Schnee
Der Schnee, er fällt am Tage
und manchmal in der Nacht.
Dem einen ist er Plage,
den andern froh er macht.
Ach, wär‘ er nicht so kühle,
hing kalt an jedem Ast.
Mit etwas Sommerschwüle
da liebte ich ihn – fast.

Der Gänseschmaus
Ich hätt‘ gern einen Gänseschmaus
mit ganz viel Fett bei mir zu Haus.
Doch vegan will es mein Weib.
Ich soll sehen, wo ich bleib.
Gänseblümchen als Salat
war ihr schlechtgemeinter Rat.
Ich pfeif‘ auf solchen Gänseschmaus
und esse deshalb außer Haus.

Am Strand
Die Kinder spielen an dem Strand.
Sie brauchen Wasser nur und Sand.
Verwundert fällt da manchem ein:
Mit wenig kann ich glücklich sein.

Zu spät
Der Fotograf nach Hause lief;
denn er suchte das Stativ.
Als er es im Keller fand,
war‘s Motiv davongerannt.

Der Mond
Der Vollmond scheint ins Zimmer rein.
Manch einen freut sein heller Schein.
Dem andern ist der Mond ein Graus.
Er traut sich nicht mehr aus dem Haus.
Hat Angst vor Feen und Gespenstern.
Die lauern nächtens vor den Fenstern
und rutschen rein, du glaubst es nimmer,
auf Lunas Strahl in Schlafes Zimmer.
Der Mond hält ständig uns auf Trab:
Mal nimmt er zu, mal nimmt er ab.
Mich macht er froh und manchmal munter.
Und ich werde immer runder.
#gedichte

Das Tier hat man zum Fressen gern
Feinkost für Tiere aus Pute und Schwein.
Vielleicht sogar Rind, was darf´s denn heut sein?
Wir Menschen sind brav und dienen dem Tier.
Freut sich unser Tier, dann lachen auch wir.
Samtpfoten, Fellnasen, andres Getier-
Daisy und Bello, wir lieben sie schier.
Es gibt Superfood, mit Liebe gekocht.
Auch Amy hat das schon immer gemocht.
Haustiere, Spieltiere, Tiere zum Fraß:
Wir lieben sie sehr. So einfach ist das.

Der Lohn des Fleißes
Schon beim ersten Hahnenschrei
legt brav ein Huhn das Frühstücksei.
Der Bäurin war dies völlig schnuppe –
Das Tier kam abends in die Suppe.

3G
Gesundheit, Glück und Geld,
das brauchst du auf der Welt.
Trink froh dein täglich Brot;
denn bald schon kommt der Tod.

Der Fischer und das Glück
Der Nebel auf dem Meer ist dicht,
doch Angst, die kennt ein Fischer nicht.
Er findet meist nach Haus zurück.
Falls nicht, dann hatte er kein Glück.