Die Menschen am Fluss

Die Menschen an dem Flusse sitzen;
ganz träge fließet er dahin.
Sie haben Durst und müssen schwitzen,
und fragen nach dem großen Sinn.

Einer springt auf: „Ich hab‘s gefunden.
Wir sind nur hier, um stets zu dienen.“
Andere das aber nicht bekunden:
Ihr „Nein“ spricht aus des Zweifels Mienen.

Der Zweite ist schon etwas schlauer.
„Wir sind gern hier, um gut zu leben.“
Die Menschen hören hin, genauer.
Denn das klingt gut, so ist das eben.

Der Letzte sagte ganz am Ende:
„Ich bin nur hier, um jetzt zu sterben.“
Die Andren rieben sich die Hände:
Sie wollten nämlich alles erben.

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Die Menschen

Sie sind der „Schöpfung Krone“.
Ihr Anspruch ist nicht ohne.

Sie schlagen mit den Keulen.
Vor Selbstmitleid sie heulen.

Sie lügen und betrügen.
Der Schwache muss sich fügen.

Sie fressen und sie prassen.
Und faseln von den „Rassen“.

Sie reden von der „Reinheit“.
Die Worte sind Gemeinheit.

Sie haben Angst vor allem.
Und fürchten sich, zu fallen.

Sie würden gerne helfen.
Den Kobolden und Elfen.

Sie kippen den Planeten.
Dabei sie manchmal beten.

Sie schreiben und sie lesen.
Als wäre nichts gewesen.

Sie sind nicht alle einerlei.
Es gibt auch Bessere dabei.

O Gott, gib ihnen Frieden.
Im Himmel und hinieden.