
Das Wasserloch am Waldesrand
ist den meisten unbekannt.
Die Tiere trinken gerne hier;
es ist ihr Lebenselixier.
Kein Tier dem anderen Übles tut.
Am Wasserloch der Frieden ruht.
Wenn es bei Menschen auch so wär:
Ein Wasserloch, das müsste her!

Das Wasserloch am Waldesrand
ist den meisten unbekannt.
Die Tiere trinken gerne hier;
es ist ihr Lebenselixier.
Kein Tier dem anderen Übles tut.
Am Wasserloch der Frieden ruht.
Wenn es bei Menschen auch so wär:
Ein Wasserloch, das müsste her!

„Ich bitt‘ dich, Spiegel, schau‘ mich an“.
„Scher‘ dich doch fort, du alter Mann.
Hab‘ schon viel bessere geseh’n,
intelligent und wunderschön“.
„Rahmen aus Gold, den schenk‘ ich dir!“
„Ach Mann, du bist so gut zu mir.
Entschuldige den bösen Ton;
ich liebe dich doch, immer schon“.

Ist der Himmel frühlingsblau,
fühlt der Mensch es ganz genau,
dass der Winter enden soll!
Alle sind der Hoffnung voll.

Der Herbst war schön, das Wetter mild;
im Garten wurde noch gegrillt.
Die Menschen waren wirklich froh,
es war ja schon seit Jahren so.
Die weiße Weihnacht gab es nicht;
das ist auch nicht des Wetters Pflicht.
Wir wanderten im grauen Wald.
Das Herz war froh, die Füße kalt.
Dann kam ein rauer Januar;
gefroren war das Schnurrbarthaar.
Es fiel der Schnee, und immer mehr.
Eisregen macht das Leben schwer.
Die Sonne schien nur sehr gequält.
Vitamin D den Menschen fehlt.
Ach komme bitte, Frühlingszeit!
„Ich bin fast da, bald ist’s so weit!“
.

Kuschelzeit für Mensch und Tier,
bei diesem Wetter bleibt man hier.
Alle sitzen hier gemeinsam
denn ansonsten sind wir einsam.

Die Verse und die Poesie;
den Sinn begreift der Dichter nie.
Er schreibt drauf los, jetzt ist es da!
Die ganze Welt ist wunderbar.
Der große Wurf gelingt ihm kaum.
Ein Dichter lebt in seinem Traum.

Ein Blatt tanzt in der klaren Luft,
aufgehängt am Spinnenfaden.
Die Herbsteszeit den Winter ruft.
Vorher kommen Nebelschwaden.
.
Schön ist sie dennoch, diese Zeit
mit den kühlen Sonnenstrahlen.
Jetzt kann der Herrgott weit und breit
jedes Blatt mit Gold bemalen.

Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
Im Sommer aber ward es schwer,
das Leben schwankte hin und her.
Herr Doktor wurde oft besucht,
das ganze Leben schien verflucht.
.
Der Herbst verlangt die letzte Kraft.
Des Menschen Kräfte sind erschlafft.
Er schleppt sich müde nur dahin
und fragt nach seines Lebens Sinn.
.
Die Winterszeit bring recht viel Not.
Das Leben endet mit dem Tod.
Gerade diesem noch entronnen,
etwas Lebenszeit gewonnen.
.
Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
#gedichte

Durch Wolken bis zum Himmel sehen,
von einem Pol zum andern gehen.
So macht das Leben ganz viel Freude.
Am allerschönsten ist es heute!
–