Neujahrswünsche

Neujahrswünsche gibt es viele
auf der großen, weiten Welt.
Manche haben große Ziele,
andere, die wollen Geld.

Sehr gefragt sind auch der Frieden,
die Gesundheit und die Liebe.
Lasst uns einig sein hinieden
und bekämpfen unsre Triebe.

Viele wollen überleben,
kommen aus den Kriegsregionen,
flohen aus der Erde Beben
und der Soldaten Kampflegionen.

So wünsche ich auf jeden Falle
für das neue Erdenjahr:
Lasst uns neue Wege finden alle,
denn viel Zeit ist nicht mehr da.

Ein Weihnachtsgedicht

Das Kind steht vor dem Weihnachtsbaum
und fühlt sich wie in einem Traum.
Der großen Augen klare Sicht
versinkt ganz tief im Kerzenlicht.

„Ach Kind, schau nicht die Kerzen an,
sieh nur, der liebe Weihnachtsmann
hat dir gebracht der Gaben viel.
Dort liegen sie. Geh hin und spiel!“

Das Kind vergisst den Kerzenschein;
denn schließlich muss es kindlich sein,
nimmt den Revolver lieb zur Hand:
„Peng, peng.“ Es weihnachtet im Land.

Weihnachtszeit

Wieder hält die Weihnachtszeit
Umsatz und Gewinn bereit.
Kasse zu und Kasse auf.
War das nicht ein schöner Kauf?
Ladenhüter, Dreck und Schund
stopft die Kundschaft in den Schlund.
Eiternd quillt der Überfluss,
schenken, welch ein Hochgenuss.
Durch der Straßen Kaufgewühl
kostet man voll Frohgefühl,
bis des Bettlers Mütze winkt:
Schnell vorbei. Nein, wie der stinkt!
Sowas geht nun doch zu weit.
O du schöne Weihnachtszeit.

Das Welt-Sonett: (negativ und positiv)

Du schöne Erde, dein Los macht mir Sorgen,
Aus deinem Schoße schönste Dinge sprossen;
Die haben wir schon viel zu lang genossen.
Ich fürchte manchmal, dass es gibt kein Morgen.

Und dabei wäre alles nicht so schwierig:
Es müssten schweigen einfach alle Waffen,
Gerettet würden Vögel, Fische, Affen.
Die Menschheit will den Frieden ganz begierig.

Variante 1 (negativ)

Was nützen all die Klimaschutzabkommen,
Wenn die Tyrannen foltern und auch morden,
Gewehre schwingen graus’ge Kinderhorden?

Das Gift die Länder schwängert bis zum Tode,
Der Erdenleib verwelkt und wird marode;
Doch viele haben das noch nicht vernommen.

Variante 2 (positiv)

O, lasst die Kugeln in den Waffenrohren,
Zerstört das Gift und lasst die Meere leben.
Wir sollten doch das Gute weitergeben.

Bewahrt die Erde für die Kindeskinder,
Und auch die Tiere danken es nicht minder-
Dann ist die Welt noch nicht so ganz verloren.

Variante 3 (irgendwo dazwischen)?