Ein Weihnachtsgedicht

Das Kind steht vor dem Weihnachtsbaum
und fühlt sich wie in einem Traum.
Der großen Augen klare Sicht
versinkt ganz tief im Kerzenlicht.

„Ach Kind, schau nicht die Kerzen an,
sieh nur, der liebe Weihnachtsmann
hat dir gebracht der Gaben viel.
Dort liegen sie. Geh hin und spiel!“

Das Kind vergisst den Kerzenschein;
denn schließlich muss es kindlich sein,
nimmt den Revolver lieb zur Hand:
„Peng, peng.“ Es weihnachtet im Land.

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Kindererziehung in der Bahn

Das Kind blickt trotzig, zornig, wollend,
die Mutter hält es sanft zurück.
Nun tritt es noch, die Augen rollend,
rutscht gar von ihrem Schoß ein Stück.
Doch sieh‘ nur an, was jetzt geschieht,
wie sie das wilde Ding erzieht:
Ein Mutterwort ins Ohr hinein
-schon strahlt das Kind wie Sonnenschein.