Das Hundegedicht

Der Hund macht nix, er ist ganz brav,
sehr lieb ist er, so wie ein Schaf.
Das Kind hat ihn nur irritiert,
da wurde Bello ganz verwirrt.
Er biss das Kind ins Bein ganz tief,
nun gut, da lief wohl etwas schief.
Hoffentlich war das Kind gesund;
denn nur 1A-Fleisch mag der Hund.

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Das Schwingen

Die Mutter mahnt ihr Töchterlein,
es solle auf der Hut stets sein
vor männlichen Gefahren
und Freunden, jung an Jahren.

Die Tochter glaubt das alles nicht,
und bald schon zu der Mutter spricht:
„Ach bitte, lass‘ mich gehen.
Ich möchte Klaus heut sehen.“

Da sagt die Mutter sorgenvoll,
worauf die Tochter achten soll.
Vor allen andren Dingen
besonders auf das Schwingen.

„Er schwingt dich auf das Motorrad,
und rüstet bald zur nächsten Tat:
Beim Tanzen schwingt er weiter,
dir wird ganz leicht und heiter.

Er schwingt dich hin, er schwingt dich her;
Dann küsst er dich, er atmet schwer,
und bald schwingt dich der Bube
aufs Bett in seiner Stube.“

Die Mutter fragt ihr Töchterlein:
„War denn die Zeit mit Klaus auch fein,
und – schwang er? Bitte sage!“
Ja…das war hier die Frage.