Die Menschen am Fluss

Die Menschen an dem Flusse sitzen;
ganz träge fließet er dahin.
Sie haben Durst und müssen schwitzen,
und fragen nach dem großen Sinn.

Einer springt auf: „Ich hab‘s gefunden.
Wir sind nur hier, um stets zu dienen.“
Andere das aber nicht bekunden:
Ihr „Nein“ spricht aus des Zweifels Mienen.

Der Zweite ist schon etwas schlauer.
„Wir sind gern hier, um gut zu leben.“
Die Menschen hören hin, genauer.
Denn das klingt gut, so ist das eben.

Der Letzte sagte ganz am Ende:
„Ich bin nur hier, um jetzt zu sterben.“
Die Andren rieben sich die Hände:
Sie wollten nämlich alles erben.

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