wenn solches bis zum Winter hält.

Im schönsten Sommersonnenschein
kommt Freude in das Herz hinein.
Wie schön wär´ es auf dieser Welt,
wenn solches bis zum Winter hält.
wenn solches bis zum Winter hält.

Im schönsten Sommersonnenschein
kommt Freude in das Herz hinein.
Wie schön wär´ es auf dieser Welt,
wenn solches bis zum Winter hält.

Der Narzisst
Sieh da. Der Spiegel schaut mich an.
Er zeigt mir einen netten Mann.
Wie toll, solch einen Mann zu sehn.
Er lacht mich an. Die Welt ist schön.
#gedichte #humor

Das Gebet
Wir Menschen sollen Gutes tun.
Doch tun wir oft das Schlechte.
Ja, was ist denn das Gute nun?
Das weiß nur der Gerechte.
Wo mag denn der Gerechte sein?
Das frage ich beklommen.
Hör einfach in dein Herz hinein.
Dann wird er zu dir kommen.

Freund oder Feind
Deine Feinde schaden dir,
deshalb halte eher zu mir.
Deine Freunde lieben dich,
also nimm zum Freunde mich.
Wenn du mich zum Freunde hast,
bist du sicher – oder fast.
Tust du all das, was ich will,
bin ich freundlich und halt still.
Falls es dann doch schlimmer wird,
hast du dich in mir geirrt.
Und bist du verzweifelt dann,
fängt es halt von vorne an.
#gedichte #lyrik

Im winterweißen Zauberwald
werden schnell die Glieder kalt.
Doch die Schönheit dies entschädigt.
Den Rest ein heißes Bad erledigt.

Schreiben heute
Die Journalisten treffen sich:
Was ist unsre Meinung heute?
Das Schreiben ist jetzt fürchterlich.
Woran glauben heut die Leute?
Was war denn gestern im TV?
Wie ist die Clickrate FB?
Weiß das denn jemand ganz genau?
Was schreiben wir, o weh, o weh?
Hören wir auf die Entscheider!
Meinung wird stets neu geboren.
Das ist dumm, so ist es leider.
Und die Freiheit ist verloren.

Auf ein Neues
Große Ziele nicht erreicht.
Ein klein wenig nur vielleicht.
Häufig nebens Tor getroffen.
Oft vergeblich war das Hoffen.
So verging gar manches Jahr.
Ausgefallen ist sein Haar.
Jetzt, am letzten Stück des Lebens
kämpft er noch einmal, vergebens
oder nicht, wer weiß das schon?
Leise kommt der Englein Ton.
Die Kugel rollt der Sisyphos.
Der Rest des Lebens geht jetzt los.

Blick nach vorn
Hinter grauem Winterhimmel
siehst du Frühlings Sonnenschein.
Neben dunklem Weltgetümmel
kann auch Wunderschönes sein.
Erkennen müssen wir es nur.
Schon ist die Depression vorbei.
Die Traurigkeit? Ach, keine Spur.
Das Leben jauchzt. Und bald ist Mai.

Der Machtwechsel
Narr, sei lustig, sprach der König.
Traurig bin ich, lach zu wenig.
Zeig mir deine schönsten Possen.
Müde bin ich, sehr verdrossen.
Der Narr indessen, wie befohlen,
will des Königs Trauer holen.
Zieht ihm vom ergrauten Haupte
güldnes Krönlein, das verstaubte.
König sprach, du Narrenknabe
hast die ganz besondre Gabe
frech zu sein, fast unerträglich.
Nimm die Krone, trag sie täglich.