
Die Diät
Sie stritten wie die Kesselflicker:
„Ich bin sehr dick, doch du bist dicker“.
Drei Monate gab es nur Suppe.
Dann starben sie, doch das war schnuppe.
#diät #abnehmen #gedichte

Die Diät
Sie stritten wie die Kesselflicker:
„Ich bin sehr dick, doch du bist dicker“.
Drei Monate gab es nur Suppe.
Dann starben sie, doch das war schnuppe.
#diät #abnehmen #gedichte

Ein unpolitisches Gedicht
macht heute nur ein Bösewicht.
Stellung sollte man beziehen,
und nicht vor der Wahrheit fliehen.
Was ist nun gut und was ist schlecht?
Der Dichter weiß das nicht so recht.
Er lässt den Unfug kurzerhand,
und lebt als Bösewicht im Land.
#unpolitisch #gedichte #politik

Wir warten
Wir müssen immer warten und kommen nicht ans Ziel.
Ich hätte gern die Frühlingszeit und du vom Gelde viel.
Er träumt sehr von der großen Liebe, Beförderung tut Not.
Man hofft auf Weihnachten, Genesung – doch bald schon kommt der Tod.
#gedichte #texte #poesie #sprüche #lebensweisheiten

Ohne Streusalz, ohne Sand
stürzen viele in dem Land.
Mancher bricht sich auch das Bein.
Doch es könnte schlimmer sein!
Wenn man sich den Kopf zerbricht,
nützen Sand und Streusalz nicht.
#gedichte #lyrik

Die Welt umgibt ein Fliederhauch.
Schmetterling im Frühlingsstrauch.
Ein dickes Steak für meinen Bauch.
#gedichte #lyrik #frühling

Frust im Diesseits, Trost im Jenseits?
Das Diesseits ist recht bald vorbei.
Kurz vor dem Ziel sind wir bereits.
Priester versprechen mancherlei.
Nichts von dem Jenseits wissen wir.
Wir können träumen, hoffen nur.
Drum leben wir gern jetzt und hier.
Angst vor dem Tode? Keine Spur!
#gedichte #lyrik #illustriertegedichte #gedanken

Der Esel
Im Wiesengelände ein Esel frisst,
den niemand auf dieser Erde vermisst.
Er ist völlig frei, weil niemand ihn kennt.
Keiner den Grauen als Eigen benennt.
Wo du ihn findest, verrate ich nicht.
Ach, lass‘ ihn dort grasen im Sonnenlicht.
#gedichte #freiheit #lyrik

Impressionen aus dem Café
Im Café sitzen die Skelette.
Sie reden alle um die Wette.
Sehr fröhlich sie zusammen plappern.
Nur ab und zu die Knochen klappern.
Die Köpfe wackeln hin und her.
Und haben keine Augen mehr.
Die Kiefer klappen zu und auf.
Sie hau’n sich auf die Schultern drauf.
Und wie ich so nach unten schau,
da wird es mir im Magen flau.
Ich sehe meine eignen Knochen.
Die Angst ist mir ins Hirn gekrochen.
Nein, denke ich. Ich will noch leben.
Will nicht nach Knochenhaufen streben.
Wir brauchen Zunge, Magen, Fleisch.
Erst später kommt das Himmelreich.
#illustriertegedichte #gedichte #lyrik #niederbayern #leben

Herbst am See
Es glitzern Sonnenstrahlen in dem See.
Libellen leicht und rastlos darauf schwirren.
Doch lassen wir uns dadurch nicht beirren:
Auf fernen Bergen funkelt schon der Schnee.
#gedichte #autor #illustriertegedichte #libellen