In der Kälte friert meine Seele.
Warme Kleider und Feuer helfen da nicht.
In Eis und Schnee ich mich nur quäle.
Kinder der Sonne brauchen Wärme und Licht.
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Die drei Musketiere
Es waren einst drei Musketiere,
die kämpften wie die wilden Stiere.
Sie erschlugen zwanzig Tyrannen
und tausende Soldatenmannen.
So wurden sie berühmt im Ländchen,
die Sänger brachten ihnen Ständchen.
Voll Lobes waren auch die Dichter,
die Staatsanwälte und die Richter.
Die Frauen wollten Kinder haben
von den drei Musketenknaben.
Und so gibt es noch bis heute
Nachfahren der Musketenleute.
Gegen den Trübsinn
Die Welt erscheint heut himmelgrau.
Wenn ich auf meine Stimmung schau,
dann wird es deutlich, ganz genau:
Das Firmament ist himmelblau.
Glück und Tücke
Karl und Klara sind ein Pärchen.
Glücklich sind sie wie im Märchen.
Da kommt Olli voller Tücke,
und vorbei ist’s mit dem Glücke.
Er verführt das Klaramädchen
heimlich in dem Nachbarstädtchen.
Doch das Karlchen findet’s raus:
Und schon ist’s mit Olli aus!
So geschieht es immer wieder,
hält man nicht im Zaum die Glieder.
Doch mancher Mann, erhob‘nen Hauptes,
vögelt fremd, und niemand glaubt es.
Die Freude
Ich möchte gerne Freude haben,
häufig lachen, lustig sein.
Mich an der eig’nen Dummheit laben.
Ich bin klein, mein Herz ist rein…
Neujahrswünsche
Neujahrswünsche gibt es viele
auf der großen, weiten Welt.
Manche haben große Ziele,
andere, die wollen Geld.
Sehr gefragt sind auch der Frieden,
die Gesundheit und die Liebe.
Lasst uns einig sein hinieden
und bekämpfen unsre Triebe.
Viele wollen überleben,
kommen aus den Kriegsregionen,
flohen aus der Erde Beben
und der Soldaten Kampflegionen.
So wünsche ich auf jeden Falle
für das neue Erdenjahr:
Lasst uns neue Wege finden alle,
denn viel Zeit ist nicht mehr da.
Der Tod und das Leben
Bis dass ihn einst der Tod ereilt,
der Mensch auf dieser Erde weilt.
Doch manchen, und auch das soll’s geben,
trifft nicht der Tod – ihn schlägt das Leben.
Ein Weihnachtsgedicht
Das Kind steht vor dem Weihnachtsbaum
und fühlt sich wie in einem Traum.
Der großen Augen klare Sicht
versinkt ganz tief im Kerzenlicht.
„Ach Kind, schau nicht die Kerzen an,
sieh nur, der liebe Weihnachtsmann
hat dir gebracht der Gaben viel.
Dort liegen sie. Geh hin und spiel!“
Das Kind vergisst den Kerzenschein;
denn schließlich muss es kindlich sein,
nimmt den Revolver lieb zur Hand:
„Peng, peng.“ Es weihnachtet im Land.
Weihnachtszeit
Wieder hält die Weihnachtszeit
Umsatz und Gewinn bereit.
Kasse zu und Kasse auf.
War das nicht ein schöner Kauf?
Ladenhüter, Dreck und Schund
stopft die Kundschaft in den Schlund.
Eiternd quillt der Überfluss,
schenken, welch ein Hochgenuss.
Durch der Straßen Kaufgewühl
kostet man voll Frohgefühl,
bis des Bettlers Mütze winkt:
Schnell vorbei. Nein, wie der stinkt!
Sowas geht nun doch zu weit.
O du schöne Weihnachtszeit.