Ein Dummkopf im Lande
ist keine Schande.
Ein Blödmann am Steuer
kommt ziemlich teuer.
Den Führer im Leben
muss es nicht geben.
Ein Dummkopf im Lande
ist keine Schande.
Ein Blödmann am Steuer
kommt ziemlich teuer.
Den Führer im Leben
muss es nicht geben.
Zwei Freunde gingen spazieren
und klagten einander ihr Leid.
Im Laufen und beim Parlieren
die Trauer verging und die Zeit.

Lasst uns solidarisch sein
und im eignen Heim erfreun.
Draußen ist es kalt und nass –
zu Hause macht das Leben Spaß.
Immerfort die Heizung brummt,
wenn man will, zu jeder Stund.
Essen gibt es nur “to go”,
das macht alle Menschen froh.
Die Politik für jeden sorgt:
Dem Gastwirt wird viel Geld geborgt.
Reicht es nicht, hat er „gelost“.
Das erzeugt bei manchem Frust.
Erlaubt ist alles ohne Lust.
Das Volk säugt an der Mutterbrust.
Wie dem auch sei – es geht vorbei.
Und der Bayer sagt: „Ja mei.“
Lasst uns solidarisch sein
und uns an dem Leben freun.

Der frühe Vogel fängt den Wurm,
bei Regen, Schnee und auch bei Sturm.
Der späte Vogel frisst ihn auf –
voll Unrecht ist des Lebens Lauf!

Es liegt ein Mann am Chiemseestrand
und hält das Bierglas in der Hand.
Doch bald fällt ihm das Trinken schwer:
Der Mann ist voll, das Bierglas leer.
Wir Menschen brauchen einen König.
Die Vernunft bedeutet wenig.
Als Führer geht er vorneher.
Uns Kindern fällt das gar nicht schwer.
Er sagt, was gut und richtig sei.
Das andere ist einerlei.
So schützt er uns vor Angst und Not
Vor der Krankheit und dem Tod.
Und am Ende heißt es noch:
Unser König lebe hoch.
Über die Leber läuft eine Laus.
Am Magen kommt sie wieder heraus.
Dort gibt‘s zunächst ein großes Gespei.
Denn sie kam an der Galle vorbei.
Zwei Dinge, die man besser lässt, sind Ostern und das Weihnachtsfest. Das religiöse Ritual bedeutet vielen eine Qual. Am besten ists mit Toleranz: Der eine lässt das Feiern ganz, der andre suhlt sich im Gewühl, weil seine Seele es so will. Zum dritten Weg ist es noch weit: Zur Liebe und zur Menschlichkeit. Ist diese auf dem Erdenrund, gibt es zum Feiern jeden Grund.