Er wär‘ so gern ein feiner Herr,
nur leider fällt das furchtbar schwer.
Doch weil es seine Frau entzückt,
wird jeder Furz halt unterdrückt.
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Das Alter
So viele alte Menschen rauchen,
sind zu nichts mehr zu gebrauchen.
Die dünne Haut wird welk und schrumplig,
die Schritte werden zäh und humplig.
Der Gang wird langsam immer schlimmer,
und auch im Bett, da geht es nimmer.
Den Appetit hat man verloren,
die ganze Welt hat sich verschworen.
Hüfte, Knie sind beschädigt;
der alte Mensch ist fast erledigt.
Die Gesundheit wird nun wichtig –
saufen kann man nicht mehr richtig.
Die Nieren hören auf zu schaffen,
und auch die Muskeln, sie erschlaffen.
Die Bäuche werden immer fetter,
die Alten werden nicht mehr netter.
Sie glotzen gern mit offnem Munde,
doch bald naht ihre letzte Stunde.
Sie können nicht mehr richtig sehen,
und dann bleibt ihr Herzchen stehen.
Doch dem Klugen wird’s nicht bange:
Mit Freude währt das Leben lange.
Heutige Politik
Links und rechts, wo ist die Mitte,
Nazi, Öko und das Dritte,
Söder, Seehofer und Co.,
und die Grünen sowieso.
Alles ist dem Scholz zu teuer,
Nahles gibt ihm kräftig Feuer,
und die Merkel blicket stumm
in dem Parlament herum.
Der Wanderführer
Klaus war ein alter Wandersmann,
er trieb die Wanderer stets an:
„Ich war in dem Alpinverein,
bei mir, da muss es zügig sein.“
So wandert‘ er noch 14 Jahre,
danach lag er auf der Bahre.
Der Misthaufen
Ich bin auf dem Misthaufen groß geworden,
ich kann euch sagen, was gut und was schlecht,
mir ist die Welt einfach, ob Süd oder Norden,
drum glaubet mir alles, was ich sag‘, ist recht.
Ihr geht in die Irre, müsst mich einfach hören,
doppelt ist dreifach und zehnfach ist vier.
Ihr müsst mir nur den großen Eid schwören,
und dann geht zur Hölle, ihr dummes Getier.
Der Misthaufen
Ich bin auf dem Misthaufen groß geworden,
ich kann euch sagen, was gut und was schlecht,
mir ist die Welt einfach, ob Süd oder Norden,
drum glaubet mir alles, was ich sag‘, ist recht.
Ihr geht in die Irre, müsst mich einfach hören,
doppelt ist dreifach und zehnfach ist vier.
Ihr müsst mir nur den großen Eid schwören,
und dann geht zur Hölle, ihr dummes Getier.
Mensch und Krokodil
Es kämpften einst zwei Krokodile
um die Vorherrschaft beim Fressen.
Bei Menschen sind es viel zu viele;
so müssen sie einander essen.
Der Priester
Ich wollte gern ficken, Philosoph sein,
die Frauen beglücken, ganz gerne allein.
Ich bin hochgebildet, da hat’s keine Not.
Graecum, Latinum, waren mein Brot.
Ich hatte viel Knaben, auch Mädchen, manchmal.
Sie waren sehr scheu, ich gab‘s auch anal.
Die Eltern war‘n fromm, sie achteten mich,
gab ihnen den Freibrief zum jüngsten Gericht.
Der Bischof, sehr gnädig, er war wunderbar,
ich fickte ihn einst im Seminar,
das war für ihn ganz wundervoll.
Und heute? Ich werde jetzt ziemlich toll.
Was mach’ich mit der ganzen Scheiße?
Wohin geht meine letzte Reise?
Lieber Gott, was ist der Sinn,
ich bin ein Sünder, und weiß nicht, wohin?
Der arme Unternehmer
Ich hab eine Firma, weiß nicht, wie sie heißt,
kann jeden verstehen, der Freunde bescheißt.
Ich mag lieber reden, die Schrift mag I nit,
mach gerne Geschäfte mit ganz viel Profit.
Ich bin Unternehmer mit sehr großem Herz,
der Schaden der andern bereitet mir Schmerz.
Und wenn ich einstmals vorm Richterstuhl steh‘,
dann jammer ich laut: „Ich Opfer, o weh“.