
Ohne Streusalz, ohne Sand
stürzen viele in dem Land.
Mancher bricht sich auch das Bein.
Doch es könnte schlimmer sein!
Wenn man sich den Kopf zerbricht,
nützen Sand und Streusalz nicht.
#gedichte #lyrik

Ohne Streusalz, ohne Sand
stürzen viele in dem Land.
Mancher bricht sich auch das Bein.
Doch es könnte schlimmer sein!
Wenn man sich den Kopf zerbricht,
nützen Sand und Streusalz nicht.
#gedichte #lyrik

Herbst am See
Es glitzern Sonnenstrahlen in dem See.
Libellen leicht und rastlos darauf schwirren.
Doch lassen wir uns dadurch nicht beirren:
Auf fernen Bergen funkelt schon der Schnee.
#gedichte #autor #illustriertegedichte #libellen
Nicht jeder kennt das Schnabeltier,
es ist nun mal kein Fabeltier
und selten nur im Zoo zur Hand,
wo manche Tierart Zuflucht fand.
Es ist ein lebendes Fossil,
kein Vogel und auch kein Reptil,
und wenn man es genau beäugt,
wird klar, dass es die Jungen säugt.
Nun wendet gleich der Kenner ein:
„Es wird ein Säugetier wohl sein.“
Doch falsch, Herr Zoologe Meier:
Das Schnabeltier legt nämlich Eier.
Dazu es einen Schnabel hat,
recht entenähnlich, breit und platt;
kurz, dass im Tiersystem es man
nicht richtig unterordnen kann.
Was nicht sein darf, das kann nicht sein:
Schnell ordnete das Tier man ein
als Teil der Monotremata –
denn schließlich ist es nun mal da.
Gar manche hassen wie die Pest,
was sich nicht eingruppieren lässt;
sie halten es voll Abscheu nur
für einen Fehler der Natur.
Ganz wurscht ist dies dem Schnabeltier,
viel älter ist es schon als wir,
lebt ordnungslos, doch vielleicht weit
noch nach des Menschen Erdenzeit.

Mehr Aquarelle hier: https://nadiapittura.com/2015/03/10/nadia/