
Kuschelzeit für Mensch und Tier,
bei diesem Wetter bleibt man hier.
Alle sitzen hier gemeinsam
denn ansonsten sind wir einsam.

Kuschelzeit für Mensch und Tier,
bei diesem Wetter bleibt man hier.
Alle sitzen hier gemeinsam
denn ansonsten sind wir einsam.

Und wieder ist ein Jahr vorbei.
Manch Träume brachen da entzwei.
Die Krankheit kam und auch der Tod.
Am Ende war doch viel im Lot.
Auf Erden Glück und Hoffnung siegt,
wenn Menschenvolk sich nicht bekriegt.
So kommt es, wie es kommen mag,
nach langer Nacht kommt wieder Tag!

Die Verse und die Poesie;
den Sinn begreift der Dichter nie.
Er schreibt drauf los, jetzt ist es da!
Die ganze Welt ist wunderbar.
Der große Wurf gelingt ihm kaum.
Ein Dichter lebt in seinem Traum.

In trübem Wetter leben wir,
doch manche sind ganz gerne hier.
Wir lieben jeden Sonnenstrahl,
der selten hier ist, allemal.
Träumen von der Sommerhitze,
lieben die Gewitterblitze.
Auch Frühlingswärme wäre schön;
jetzt ist Nebel nur zu sehn.
Es hilft kein Jammern und kein Schrein:
Wir müssen halt zufrieden sein.

Sie wählten ihn mit viel Bedacht
und hofften, dass er Gutes macht.
Doch leider später sich entpuppt,
er war nicht gut und sehr korrupt.

Bei Vollmond wird der Abend hell.
Die Fledermäuse schwirren.
Lautlos für das Menschenohr
kommen sie aus Mauern vor.
Die Beute sie verwirren –
und verschlucken sie dann schnell.

Ein Blatt tanzt in der klaren Luft,
aufgehängt am Spinnenfaden.
Die Herbsteszeit den Winter ruft.
Vorher kommen Nebelschwaden.
.
Schön ist sie dennoch, diese Zeit
mit den kühlen Sonnenstrahlen.
Jetzt kann der Herrgott weit und breit
jedes Blatt mit Gold bemalen.

Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
Im Sommer aber ward es schwer,
das Leben schwankte hin und her.
Herr Doktor wurde oft besucht,
das ganze Leben schien verflucht.
.
Der Herbst verlangt die letzte Kraft.
Des Menschen Kräfte sind erschlafft.
Er schleppt sich müde nur dahin
und fragt nach seines Lebens Sinn.
.
Die Winterszeit bring recht viel Not.
Das Leben endet mit dem Tod.
Gerade diesem noch entronnen,
etwas Lebenszeit gewonnen.
.
Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
#gedichte

Durch Wolken bis zum Himmel sehen,
von einem Pol zum andern gehen.
So macht das Leben ganz viel Freude.
Am allerschönsten ist es heute!
–