Links und rechts, wo ist die Mitte,
Nazi, Öko und das Dritte,
Söder, Seehofer und Co.,
und die Grünen sowieso.
Alles ist dem Scholz zu teuer,
Nahles gibt ihm kräftig Feuer,
und die Merkel blicket stumm
in dem Parlament herum.
Archiv des Autors: Berndt-Baumgart
Der Wanderführer
Klaus war ein alter Wandersmann,
er trieb die Wanderer stets an:
„Ich war in dem Alpinverein,
bei mir, da muss es zügig sein.“
So wandert‘ er noch 14 Jahre,
danach lag er auf der Bahre.
Der Misthaufen
Ich bin auf dem Misthaufen groß geworden,
ich kann euch sagen, was gut und was schlecht,
mir ist die Welt einfach, ob Süd oder Norden,
drum glaubet mir alles, was ich sag‘, ist recht.
Ihr geht in die Irre, müsst mich einfach hören,
doppelt ist dreifach und zehnfach ist vier.
Ihr müsst mir nur den großen Eid schwören,
und dann geht zur Hölle, ihr dummes Getier.
Der Misthaufen
Ich bin auf dem Misthaufen groß geworden,
ich kann euch sagen, was gut und was schlecht,
mir ist die Welt einfach, ob Süd oder Norden,
drum glaubet mir alles, was ich sag‘, ist recht.
Ihr geht in die Irre, müsst mich einfach hören,
doppelt ist dreifach und zehnfach ist vier.
Ihr müsst mir nur den großen Eid schwören,
und dann geht zur Hölle, ihr dummes Getier.
Mensch und Krokodil
Es kämpften einst zwei Krokodile
um die Vorherrschaft beim Fressen.
Bei Menschen sind es viel zu viele;
so müssen sie einander essen.
Der Priester
Ich wollte gern ficken, Philosoph sein,
die Frauen beglücken, ganz gerne allein.
Ich bin hochgebildet, da hat’s keine Not.
Graecum, Latinum, waren mein Brot.
Ich hatte viel Knaben, auch Mädchen, manchmal.
Sie waren sehr scheu, ich gab‘s auch anal.
Die Eltern war‘n fromm, sie achteten mich,
gab ihnen den Freibrief zum jüngsten Gericht.
Der Bischof, sehr gnädig, er war wunderbar,
ich fickte ihn einst im Seminar,
das war für ihn ganz wundervoll.
Und heute? Ich werde jetzt ziemlich toll.
Was mach’ich mit der ganzen Scheiße?
Wohin geht meine letzte Reise?
Lieber Gott, was ist der Sinn,
ich bin ein Sünder, und weiß nicht, wohin?
Der arme Unternehmer
Ich hab eine Firma, weiß nicht, wie sie heißt,
kann jeden verstehen, der Freunde bescheißt.
Ich mag lieber reden, die Schrift mag I nit,
mach gerne Geschäfte mit ganz viel Profit.
Ich bin Unternehmer mit sehr großem Herz,
der Schaden der andern bereitet mir Schmerz.
Und wenn ich einstmals vorm Richterstuhl steh‘,
dann jammer ich laut: „Ich Opfer, o weh“.
Klaus und der Arme
Ich bin der Klaus, ein Mann von Welt.
Ich habe jede Menge Geld.
Du bist nur eine arme Sau,
und hässlich ist auch Deine Frau.
Meine Frau ist wunderschön,
wie ein Model, gern zu seh’n.
Ich darf sie fassen, wo ich will.
Sie lässt es zu, und sie hält still.
Du hast kein Geld, du hast kein Haus.
Die Gläubiger geh’n ein und aus.
Was willst du armes Schwein denn nur:
Hör‘ doch auf mich, sei nicht so stur.
Ich bin der Größte und der Beste.
Bei mir gibt es die schönsten Feste.
Die Großen gehen ein und aus;
wir leben stets in Saus und Braus.
Du kleiner Pimpf, wer bist du denn,
hör auf mich, dann wird es geh’n.
Sei mein Knecht, und dann fortan
hast Du Geld und wirst ein Mann.
Was? Du bist gläubig? Du bist dumm.
So ein Kerl bringt mich fast um.
Ich brauch kein Geld, ich brauch dich nicht;
mein Gott gab mir genug Gewicht.
Ich hab den Mut, ich hab die Kraft,
niemand nimmt mir die Leidenschaft.
Dein blöder Gott ist mir egal;
meiner ist besser, allzumal.
Regeln interessier‘n mich nicht,
ich pfeife auf die große Pflicht.
Wir können leben, wie wir wollen.
Wir machen nicht das, was wir sollen.
Die Philosophen sagten richtig,
was auf dieser Erde wichtig.
Und Jesus, Mohammed erklärten,
was den Menschen fehlt auf Erden.
So schwadroniert er lange noch.
Der Arme zieht die Brauen hoch.
Er dreht sich um, verlässt den Wahn.
Arm bleibt er, doch er bleibt ein Mann.
Zwei Mädchen
Es waren einst zwei Mädchen,
die fuhren in das Städtchen.
Dort trafen sie zwei Pfaffen,
die wollten sie begaffen.
Und dann? Sie wussten keinen Rat;
Im Wege stand der Zölibat.
Sie gingen in die Sakristei,
da war’n die Herren vögelfrei.