
Ist der Himmel frühlingsblau,
fühlt der Mensch es ganz genau,
dass der Winter enden soll!
Alle sind der Hoffnung voll.

Ist der Himmel frühlingsblau,
fühlt der Mensch es ganz genau,
dass der Winter enden soll!
Alle sind der Hoffnung voll.

Im Wahlkampf geht es feurig her,
wer hier denn nur der Beste wär.
Sie streiten sich, so ist es recht;
DIES ist sehr gut, und DAS ist schlecht.
DU weißt es nicht, doch ICH weiß, wie –
So lebt bei uns Demokratie.
Wir wählen gerne, dann und wann,
das ist es, was man machen kann.
Berlin, Europa, Kommunal,
viel Wahlen gibt es an der Zahl.
Am Ende ändert sich nicht viel –
Doch wir spielen gern dies Spiel!

Kuschelzeit für Mensch und Tier,
bei diesem Wetter bleibt man hier.
Alle sitzen hier gemeinsam
denn ansonsten sind wir einsam.

Und wieder ist ein Jahr vorbei.
Manch Träume brachen da entzwei.
Die Krankheit kam und auch der Tod.
Am Ende war doch viel im Lot.
Auf Erden Glück und Hoffnung siegt,
wenn Menschenvolk sich nicht bekriegt.
So kommt es, wie es kommen mag,
nach langer Nacht kommt wieder Tag!

Die Verse und die Poesie;
den Sinn begreift der Dichter nie.
Er schreibt drauf los, jetzt ist es da!
Die ganze Welt ist wunderbar.
Der große Wurf gelingt ihm kaum.
Ein Dichter lebt in seinem Traum.

„Gib Pfötchen, Max,“ Frau Brummer sagt,
weil ihr die Dominanz behagt.
„Dein Max ist aber wirklich lieb,
vergisst ganz seinen Mannestrieb,“
lobt sie die Ann, lang Witwe schon,
und krault ihn frech in dem Salon.
Als Max das rechte Beinchen hebt,
Frau Brummers Schrei im Raume schwebt.

In trübem Wetter leben wir,
doch manche sind ganz gerne hier.
Wir lieben jeden Sonnenstrahl,
der selten hier ist, allemal.
Träumen von der Sommerhitze,
lieben die Gewitterblitze.
Auch Frühlingswärme wäre schön;
jetzt ist Nebel nur zu sehn.
Es hilft kein Jammern und kein Schrein:
Wir müssen halt zufrieden sein.

Sie wählten ihn mit viel Bedacht
und hofften, dass er Gutes macht.
Doch leider später sich entpuppt,
er war nicht gut und sehr korrupt.

Bei Vollmond wird der Abend hell.
Die Fledermäuse schwirren.
Lautlos für das Menschenohr
kommen sie aus Mauern vor.
Die Beute sie verwirren –
und verschlucken sie dann schnell.