
Ist der Himmel frühlingsblau,
fühlt der Mensch es ganz genau,
dass der Winter enden soll!
Alle sind der Hoffnung voll.

Ist der Himmel frühlingsblau,
fühlt der Mensch es ganz genau,
dass der Winter enden soll!
Alle sind der Hoffnung voll.

Der Herbst war schön, das Wetter mild;
im Garten wurde noch gegrillt.
Die Menschen waren wirklich froh,
es war ja schon seit Jahren so.
Die weiße Weihnacht gab es nicht;
das ist auch nicht des Wetters Pflicht.
Wir wanderten im grauen Wald.
Das Herz war froh, die Füße kalt.
Dann kam ein rauer Januar;
gefroren war das Schnurrbarthaar.
Es fiel der Schnee, und immer mehr.
Eisregen macht das Leben schwer.
Die Sonne schien nur sehr gequält.
Vitamin D den Menschen fehlt.
Ach komme bitte, Frühlingszeit!
„Ich bin fast da, bald ist’s so weit!“
.

Kuschelzeit für Mensch und Tier,
bei diesem Wetter bleibt man hier.
Alle sitzen hier gemeinsam
denn ansonsten sind wir einsam.

Die Verse und die Poesie;
den Sinn begreift der Dichter nie.
Er schreibt drauf los, jetzt ist es da!
Die ganze Welt ist wunderbar.
Der große Wurf gelingt ihm kaum.
Ein Dichter lebt in seinem Traum.

Ein Blatt tanzt in der klaren Luft,
aufgehängt am Spinnenfaden.
Die Herbsteszeit den Winter ruft.
Vorher kommen Nebelschwaden.
.
Schön ist sie dennoch, diese Zeit
mit den kühlen Sonnenstrahlen.
Jetzt kann der Herrgott weit und breit
jedes Blatt mit Gold bemalen.

Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
Im Sommer aber ward es schwer,
das Leben schwankte hin und her.
Herr Doktor wurde oft besucht,
das ganze Leben schien verflucht.
.
Der Herbst verlangt die letzte Kraft.
Des Menschen Kräfte sind erschlafft.
Er schleppt sich müde nur dahin
und fragt nach seines Lebens Sinn.
.
Die Winterszeit bring recht viel Not.
Das Leben endet mit dem Tod.
Gerade diesem noch entronnen,
etwas Lebenszeit gewonnen.
.
Bis zum Himmel ist es weit,
sagt der Mensch zur Frühlingszeit.
Sorglos lebt er so dahin,
voller Freude ist sein Sinn.
.
#gedichte

Durch Wolken bis zum Himmel sehen,
von einem Pol zum andern gehen.
So macht das Leben ganz viel Freude.
Am allerschönsten ist es heute!
–

Wir gehen in ein Wunderland,
voll Drohnen und Raketen.
Gewehre haben wir zur Hand,
um Frieden wir stets beten.
Die Friedenszeit ist wunderbar,
ach, lasst sie uns genießen.
Das Ende kommt bald, ganz und gar.
Auf uns die Blumen sprießen.
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#gedichte

Wir sind klug und wir sind weise,
der Herrgott schickt uns auf die Reise.
Mancher reist in weite Fernen
und schaut zu des Südens Sternen.
Andere zu Hause bleiben,
die Nase an der Scheibe reiben.
Einige fahr‘n kurze Strecken,
schau‘n nur über Heimathecken.
Doch mit dem Sparticket zu reisen,
das gefällt nicht mal uns Weisen.
So reisen wir das ganze Leben,
solange uns die Zeit gegeben.
Und wenn einst die Reise endet,
ist unser kleines Los vollendet.
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