Gar mancher achtet auf Figur
und äußere Erscheinung nur,
und sieht dabei nicht, welcher Mist
darin sehr oft verborgen ist.
Gar mancher achtet auf Figur
und äußere Erscheinung nur,
und sieht dabei nicht, welcher Mist
darin sehr oft verborgen ist.
Roland Schmoll, der Besserwisser,
überall zu Hause isser,
kennt den Putin und den Trump,
und auch manchen andern Lump.
War früher Hautarzt, Schwarzverdiener,
hat viel Kohle, der Schlawiner.
Liebt die Frauen, wenn sie knackig,
am liebsten hat er sie ganz nackig.
Doch am Ende, liebe Leute,
wird er der Erdenwürmer Beute.
die dschungelstadt
ist voll menschen leer
gewalt regiert
angst schleicht umher
wahnsinnig
wird der mensch
sieht keinen ausweg mehr.
Ein Bürger zum Finanzamt geht,
weil er die Welt nicht mehr versteht:
Er soll – dies will ihm nicht bekommen,
mehr zahlen, als er eingenommen.
Drum fragt er keck und ungeniert,
ob ihn das Amt hier angeschmiert.
Der Steuermann ist gleich beleidigt,
spricht von „Beamter“ und „vereidigt“,
weist auf den großen Stempel hin,
der amtlich sei und somit Sinn
besäße, was den Bürgersmann
beruhigt. Er geht und zahlt sodann.
Moral:
Wenn es amtlich angeordert,
zahlt der Bürger, was gefordert.
Über all dem Weltgewimmel
wölbt sich blau der hohe Himmel.
Frühlingsleben sprießt und blüht,
während schon die Lunte glüht.
Suchst du auch den Sinn vergebens:
Nutze sie, die Zeit des Lebens!
Wer einmal in der Tinte saß,
meidet fortan das Tintenfass.
Wer seine Frau von Herzen liebt
und ihr aus Dummheit Schmerzen gibt,
der fügt sich, das bedenke Du,
den größten Kummer selber zu.
Der Erdenball schon eiert
und vor Raketen strotzt.
Die Welt ist ausgeleiert,
der Schöpfer staunt – und kotzt.
Auf Arbeitspflichten
kann ich verzichten.
Hingegen mitnichten
aufs Dichten.