Der Bürger und das Finanzamt

Ein Bürger zum Finanzamt geht,
weil er die Welt nicht mehr versteht:
Er soll – dies will ihm nicht bekommen,
mehr zahlen, als er eingenommen.
Drum fragt er keck und ungeniert,
ob ihn das Amt hier angeschmiert.

Der Steuermann ist gleich beleidigt,
spricht von „Beamter“ und „vereidigt“,
weist auf den großen Stempel hin,
der amtlich sei und somit Sinn
besäße, was den Bürgersmann
beruhigt. Er geht und zahlt sodann.

Moral:
Wenn es amtlich angeordert,
zahlt der Bürger, was gefordert.

 

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