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Der Auerochse oder Ur
war wirklich wie ein Ochs so stur.
Ihm hing die Welt um Halse raus,
da starb er schlicht und einfach aus.
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#gedichte

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Der Auerochse oder Ur
war wirklich wie ein Ochs so stur.
Ihm hing die Welt um Halse raus,
da starb er schlicht und einfach aus.
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#gedichte

Die Welt ist groß, die Welt ist weit.
Die Menschen haben keine Zeit.
Sie rennen hin, sie rennen her,
als ob das alles wichtig wär.
Sie hau’n sich auf die Köpfe drauf,
am Ende sterben sie zuhauf.
Die Welt ist weit, die Welt ist groß.
Der Mensch ruht in der Erden Schoß.
#gedichte

Biete mich zum Tausche an.
Bin ein weißer, schöner Mann.
Sehr berühmt, ein Mann von Welt.
Hab‘ Manieren und viel Geld.
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Leider wollen wir dich nicht,
so das Gegenüber spricht.
Besser wäre eine Frau,
etwas braun, so wie Kakao.
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Ach, geht es nur um den Leib –
Der Chirurg macht mich zum Weib.
Sonnenstudio macht mich braun,
bin ich nicht schön anzuschaun?
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#gedichte

Ein Krokodil am Ufer saß.
Da wurden die Touristen blass.
Ob es uns vielleicht fressen will?
Nein, sprach der Chef. Das Tier hat Stil.
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#gedichte

Der Maulwurf gräbt die Erde um.
Die Gärtner finden das sehr dumm;
denn Maulwurfshügel nerven stark,
zerstören ihren Spießerpark.
Seit 30 Jahren streng geschützt,
ein bisschen hat ihm das genützt.
Trotz vieler Menschen Mördertrieb
er immer noch am Leben blieb.
Doch richtig kommt er nicht voran,
ernährt den Falken, den Milan.
Ganz viele Tiere fressen ihn.
Sie haben Maulwurfsfleisch im Sinn.
Maulwurf ist kein Stubenhocker,
macht den Gartenboden locker,
frisst die Käfer, viele Schnecken,
manche Würmer und auch Zecken.
Er buddelt viel, er buddelt schnell,
halbblind, mit wunderschönem Fell.
Wir wünschen Gutes dir und ciao,
in deinem großen Maulwurfsbau.
#gedicht #naturschutz

Beim Regen wird die Erde nass.
Die Kinder haben ihren Spaß,
die Älteren nicht minder;
denn sie sind auch nur Kinder.
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Wenn dann die Sonne wieder scheint,
dann sind sie alle ganz vereint.
Das Wetter sie gern loben,
es kommt ja von ganz oben.
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Denn was von oben kommt, ist gut.
Die Alten hatten es im Blut.
Der Kaiser führt uns prächtig;
denn er ist klug und mächtig.
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#gedichte

Ich freu‘ mich nicht auf diesen Tag,
ach, möge er vergehen.
Denn morgen wird es, wie ich’s mag:
Das musst du doch verstehen.
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Doch morgen wird’s genauso sein,
das ist nicht ausgeschlossen.
Vielleicht auf übermorgen freu’n?
Ich zweifle unverdrossen.
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#gedichte

Wir machen uns kriegstüchtig,
und sagen es der Jugend;
denn Krieg ist eine Tugend.
So werden sie kriegssüchtig.
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#gedichte

Der Schlüssel, er ist nicht mehr da.
Und wo steckt nur die Kamera?
Den Regenschirm ich wohl vergaß.
Nun werden meine Haare nass.
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Der Mantel hat sich auch versteckt,
und wo steckt bloß mein Geld – o Schreck?
Lippenstifte, Sonnenbrille,
sie verschwanden in der Stille.
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Den lieben Mann ich jetzt verlor.
Ich komm mir so alleine vor.
Im Supermarkt war er noch mein.
Nun ist er weg. Wo mag er sein?
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#gedichte #autor #rottalinn