Der Mensch in den Jahreszeiten

Bis zum Himmel ist es weit,

sagt der Mensch zur Frühlingszeit.

Sorglos lebt er so dahin,

voller Freude ist sein Sinn.

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Im Sommer aber ward es schwer,

das Leben schwankte hin und her.

Herr Doktor wurde oft besucht,

das ganze Leben schien verflucht.

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Der Herbst verlangt die letzte Kraft.

Des Menschen Kräfte sind erschlafft.

Er schleppt sich müde nur dahin

und fragt nach seines Lebens Sinn.

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Die Winterszeit bring recht viel Not.

Das Leben endet mit dem Tod.

Gerade diesem noch entronnen,

etwas Lebenszeit gewonnen.

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Bis zum Himmel ist es weit,

sagt der Mensch zur Frühlingszeit.

Sorglos lebt er so dahin,

voller Freude ist sein Sinn.

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#gedichte

Alles Zufall?

Auf einem Baume saßen wir

und dachten, wozu sind wir hier?

Kann unser Leben Zufall sein?

Ich dachte ja, sie sagte nein.

Noch lange saßen wir zu zweit,

und dann kam die Schlafenszeit.