Die Erfindung des WC

Vor vielen Jahren saß ein Mann
vergnügt auf der Toilette,
tat, was er musste, und sodann
zog er die Spülungskette.

Er zog recht kräftig, fest und kurz,
wie er es einst erlernte,
doch kam darauf kein Wassersturz,
der rasch sein Werk entfernte.

Sobald er dieses Pech erkannt,
stieg er auf des Beckens Rand,
damit er nun aus nächster Nähe,
den Wasserkasten sich besähe.

Er fiel und brauchte einen Halt,
die Hände suchend fassten
die Kette, die nun mit Gewalt
herunterriss den Kasten.

Er fiel genau auf seinen Fuß –
Es kam nun auch der Wasserguss;
der arme Mann rief Ach und Weh,
gebrochen war sein großer Zeh.

Wie es bei jedem Missgeschick:
Die Sache wurde schnell publik;
und seitdem nennt man jenen Ort
Weh-Zeh, mit diesem Doppelwort.

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(Un)Verziertes

Mit „Ver“ und „ung“, das sieht man hier,
wird die Verzierung aus der Zier.
Wenn man nur „ver“ und „un“ addiert
Sowie ein „t“, wirds unverziert.
Dies ist mitunter gar nicht schlecht;
Denn manche Zier, die ziert nicht recht:
Ein Künstler, der für Kunst immun wird,
nicht mehr verziert, nur noch verunziert.

Hier schürft man besser nicht mehr tiefer,
sonst kommt man noch bis Ungeziefer.
Dabei ist manches kleine Untier
Viel schöner als der Menschen Unzier.