Der Räuber

Der Räuber kam um Mitternacht,
es war eine Gewitternacht.
Als er zur Flucht sich setzt in Marsch,
traf ihn ein Blitz an seinem Kopf.

(Reimt sich nicht, weil er den gestohlenen
goldenen Kugelschreiber hinters Ohr geklemmt
und nicht, wie eigentlich geplant, in die
hintere Gesäßtasche gesteckt hatte.)

Nach dem Atomkrieg

Die drohenden Schatten steigen
von den Bergen, aus dem Meer.
Die tosenden Winde schweigen,
und die Erde ist nun leer.

Verschwunden ist
der Menschen Zahl.
Kein Grashalm sprießt
mehr in dem Tal.
Kein Tier hier springt,
kein Vogel singt.
Kein Lied erklingt.
Kein…
Kain.
Es stinkt.

Die Seelen der Toten weinen
durch die Räume, durch die Zeit.
Die Glaubenden sich vereinen,
und sie spüren Ewigkeit.