Die Kröte und der Salamander

Die Kröte und der Salamander
geh’n ein Stückchen miteinander.
Sie kannten sich noch aus der Schule
an dem Teiche, in der Kuhle.
Denn Amphibisch konnten sie studieren
beim alten Aalmolch und parlieren,
wie’s Intellektuelle tun, doch sodann
herankroch Kurt, der Schneckenmann.
Er kannte sie schon lang vom Sehen
und wollte, dass sie ihn verstehen.
Sie sahen ihn und dankten sehr,
doch Molluskisch war ihnen zu schwer.
Ein Kompromiss war bald gefunden:
Sie nahmen Coelenteratenstunden.
Das war ein leichter Dialekt,
und bald schon sprachen sie perfekt.

Der schlaue Bauer

Der alte Bauer ist ein Schlauer.
Er liebt sein Vieh, das Feld, das Geld.
Die Bäurin aber liebt den Knecht.
Das ist dem Bauern gar nicht recht.

Drum suchen sie den Kompromiss:

Der Bauer vögelt die Kuh,
die Bäurin den Knecht immerzu.

Und schon hat‘s a Ruh auf dieser Welt.
Doch beim Bauern bleibt das Geld.