Hymne an den Maulwurf

Gedichte

Der Maulwurf gräbt die Erde um.
Die Gärtner finden das sehr dumm;
denn Maulwurfshügel nerven stark,
zerstören ihren Spießerpark.

Seit 30 Jahren streng geschützt,
ein bisschen hat ihm das genützt.
Trotz vieler Menschen Mördertrieb
er immer noch am Leben blieb.

Doch richtig kommt er nicht voran,
ernährt den Falken, den Milan.
Ganz viele Tiere fressen ihn.
Sie haben Maulwurfsfleisch im Sinn.

Maulwurf ist kein Stubenhocker,
macht den Gartenboden locker,
frisst die Käfer, viele Schnecken,
manche Würmer und auch Zecken.

Er buddelt viel, er buddelt schnell,
halbblind, mit wunderschönem Fell.
Wir wünschen Gutes dir und ciao,
in deinem großen Maulwurfsbau.

#gedicht #naturschutz

Das Schutzgedicht

Das Schutzgedicht

Guten Schutz ein jeder braucht,

so lange er den Atem haucht.

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Pflanzenschutz nennt man das Gift,

das jedes Kraut vernichtet.

Wenn jemand funktionieret nicht,

man über ihn schnell richtet.

In Schutzhaft wird er eingesperrt.

Die Alten haben es gelehrt.

Ob das noch demokratisch ist?

Die schlimme Zeit man schnell vergisst.

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Wir zieh’n den Schutz nicht in den Schmutz.

Das liegt uns wirklich ferne.

Naturschutz und auch Artenschutz,

die haben wir sehr gerne.

Schmetterlinge und Insekten,

sie tanzen in der Sonne.

Für einige, die nicht verreckten,

ist dieses eine Wonne.

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So fühlen wir uns gut geschützt,

weil der Schutz uns allen nützt.

#gedichte