Armageddon

Auf den Bergen brennt der Schnee,
und die Erde bebt.
Die Luft erglüht, ein Feuer rast,
wohl dem, der nie gelebt.
Ein Gifthauch aus den Wolken fällt,
und gelb verdorrt das Gras.
Das Ende allen Seins ist nah,
von dem man einstmals las.
Aus Abrahams und Jakobs Stamm
erlebt es keiner mehr.
Die Welt ist tot, die Zeit vorbei,
es bleibt ein Flammenmeer.

Da stürmt die Ordnungsmacht herbei
und kühlt den heißen Stein.
Es jauchzt und singt ein Engelschor
zu einem neuen Sein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s