Ein Mitreisender fragt

“Wenn ich nichts weiß, aber suche, so kann ich doch nur im Diesseits suchen mit meinem Verstand.
Das Jenseits ist mir verschlossen, in beide Richtungen, wenn wir das zweidimensional betrachten. Also das Jenseits vor meinem Leben und das Jenseits danach. Ich weiß also weder, woher ich komme, woher alles kommt, noch wohin ich gehe, wohin alles geht.
Natürlich versuchen wir, auch im Jenseits mit dem Verstand zu suchen.
Hilfsmittel sind mir dabei

• die Naturwissenschaften
• die Philosophen und die Gelehrten aller Zeit und ihre Bücher
• die sogenannten ‘heiligen’ und ‘mystischen’ Bücher
• die religiösen ‘Fachleute’ z.B. als Dialogpartner.

Aber ständig stoßen wir dabei an unsere Grenzen, an die Grenzen unserer Erkenntnismöglichkeiten und die Grenzen unseres Menschenverstandes.
Für ein gelöstes Problem tun sich wieder zehn neue, ungelöste auf. Und am Ende müssen wir feststellen, dass wir eigentlich nichts wissen.
Schließlich bleiben

• der Glaube, an was auch immer
• die Hoffnung auf ein Zeichen, auf eine klitzekleine ‘Erkenntnis’
• das Warten auf den Tod und die Hoffnung auf eine ‘Erleuchtung’ danach.

Kann das denn befriedigend sein? ‘Glauben heißt nicht wissen’, heißt es in einem Sprichwort.
Vielleicht kann ich auch mit dem Glauben suchen? Und am Ende auf diesem Weg zum ‘Wissen’ gelangen?”

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Ein Gedanke zu “Ein Mitreisender fragt

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